In Österreich ist der VW-Skandal wohl spurlos an den Käufern vorbei gegangen und in den Monaten Jänner-März haben VW (+8,9%), Seat (+6,7%) und Audi (+14,7%) , im Vergleich zum Vorjahr (selber Zeitraum), ordentlich zugelegt. Einzig Skoda hat Anteile verloren (-3,2%). Die großen Verlierer waren bei uns Hyundai (-33,7%), Toyota (-36,4%) und Mitsubishi (-20,9%). Sogar Fiat konnte zulegen und den 500er hinter Golf, Oktavia und Polo und vorm Megane auf Platz 4 bringen.
Zugegeben unsere Verkaufszahlen sind mit 78.455 neu zugelassenen PKWs (Jänner bis März) nicht mit Deutschland vergleichbar, aber hier pfeift jeder auf Hybrid. Zwischen den Bestandzahlen 12/2014 und 12/2015 (+53.127 PKWs) gibt es keine Verschiebungen hin zu Benzin (ca. +8.000 Fahrzeuge) oder Hybrid (ca. +2.500). Auch Diesel-PKW (ca. +40.000) haben wieder ordentlich zugelegt.
Interessant übrigens: in Österreich waren per 31.12.2015 immerhin 6 Brennstoffzellenfahrzeuge gemeldet (2014 waren es 3), ein einziger Flüssiggas-PKW und 5.032 E-Autos (irgendein Verkehrsminister hat mal was von 250.000 Fahrzeugen im Jahr 2020 gefaselt

)
Toyota hat in den ersten drei Monaten 2016 1.258 Fahrzeuge verkauft, Volvo z.B. mit weniger Auswahl aber 861. Es wurden sogar mehr Citroen, Dacias oder Suzukis verkauft. Toyota liegt in Österreich beim Herstellerranking lediglich auf Platz 19.
Man kann natürlich sagen, dass VW seine Verkaufszahlen hauptsächlich über Tageszulassungen, Vorführwagen und Flottenkunden zustande bringt, was auch stimmt, nur Auris Hybrid und Priuse werden bei uns fast nur von Taxiunternehmen gefahren.